Humboldts Afghanistanbild

Humboldts Afghanistanbild

Wie sieht der weltweit bekannte deutsche Universalgelehrte Alexander von Humbold in der Mitte des 19. Jahrhunderts Afghanistan? Welches Afghanistanbild vermittelt er in seinen Texten? Eine Fundstelle stelle ich heute vor. Sie stammt aus seinem berühmten Spätwerk „Kosmos“ (5 Bände, 1845-1862). Im 1847 in Stuttgart und Tübingen bei Cotta erschienenen Werk „Kosmos. Entwurf einer physischen Weltbeschreibung untersucht Humboldt in einem ersten Teil den „Reflex der Außenwelt auf die Einbildungskraft: Dichterische Naturbeschreibungen.“(S. 3). Der Autor beginnt eine Reise nach innen: „Jetzt betrachten…

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Wippchen’s sämmtliche Berichte

Wippchen’s sämmtliche Berichte

Mein heutiger erster Beitrag stellt ein Buch vor, dass der Schriftsteller und Satiriker Julius Stettenheim 1885 in Berlin veröffentlichte. Der Herausgeber stellt darin einen Feuilletonisten vor, der in „Briefen aus Bernau“ das Zeitgeschehen des späten 19. Jahrhunderts kommentiert. Die Kunstfigur „Herr Wippchen“, mit der Julius Stettenheim Berühmtheit erlangte, schreibt als „Kriegsberichterstatter“ u.a. auch über den zweiten Anglo-Afghanischen Krieg (1878-1880). Meine Analyse zum Download als PDF (572 KB): Faszination Afghanistan – Folge 1 Wippchen

Imaginationen vom Hindukusch

Imaginationen vom Hindukusch

Was ist es, dass mich bis heute an Afghanistan so fasziniert? Ist es der Name dieses zentralasiatischen Landes? Seine Abgeschiedenheit und Lage? Die grandiose Natur mit weitläufigen Hochebenen, feuchtheißen Tälern und den überwältigend hohen Gebirgszügen des Hindukusch? Ja, die natürlichen Gegebenheiten dieses wunderschönen Landes haben sich mir unauslöschlich eingeprägt. Es ist Kargheit gepaart mit Erhabenheit, Strenge und Härte in den extremen Ausprägungen der jeweiligen Jahreszeiten und ihr immer wiederkehrender Wechsel. Die Schönheit eines warmen Frühlingstages in Kabul mit blühenden Mandelbäumen…

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